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Und wieder die Ernüchterung...

dass ich ihm egal bin...

dass wir ihm egal sind...

dass nichts mehr übrig ist...

er keine gefühle mehr übrig hat für mich/uns...

keine liebe da ist für mich/uns...

er ohne uns/mich leben kann/will...

ich nach einem strohhalm gesucht habe...

der strohhalm mir aber leider nicht gereicht wurde...

die bittere erkenntnis, dass ich die einzige bin, die leidet...

dass ich mir nur selber weh tue, wenn ich weiter hoffe...

ich nicht mehr hoffen darf...

der abschied unausweichlich ist...

die trennung final...

der harte cut...

die realität der hoffnung mal wieder in die fresse geschlagen hat...

wir uns nicht mehr wiedersehen werden...

ich keine chance mehr habe...

und dass ich ihn immer noch liebe...

24.6.12 11:55, kommentieren

Das erste Wiedersehen nach 8 Wochen Trennung

... und ich habe nur ein Wort dafür übrig...

DAMN!

Das unerwartete Wiedersehen hat alle Emotionen, die so schön unter der Erde in einer tiefen Grube vergraben waren, wieder an die Oberfläche gekehrt. Alles ist wieder präsent, alles ist wieder da.

Die investierte Arbeit in den letzten Wochen scheint völlig umsonst gewesen zu sein. Wieso? Wieso musste das jetzt sein? Wieso jetzt dieser Rückschlag? Ich war auf einem so guten Weg? Und nun das?!

Die Vollkatastrophe scheint perfekt.

Ich hab ihn umarmt. Er hat mich umarmt. Wir haben uns umarmt. Die Initiative für diese Umarmung ging definitiv auf mein Konto. Mache ich alles nur schlimmer? Warum füge ich mir selber diese Schmerzen zu? Mein Herz schlug so heftig, so schnell, dass ich dachte es springt mir jeden Moment aus meiner Brust.

Ich hätte ihn geküsst, wenn die Gelegenheit dazu auch noch da gewesen wäre. 

Ich hatte mich so schön eingegraben, vergraben, eingebuddelt. War immens stolz auf mich.

Kein Kontakt, keine Anrufe, keine Mails, keine Briefe, keine SMS-Nachrichten, keine WhatsApp-Nachrichten, einfach NICHTS.

Und jetzt das unerwartete Wiedersehen mit diesem Mann.

Hab ich mich die ganze Zeit nur selbst belogen?

23.6.12 10:08, kommentieren

Out of Sight - Out of mind... / Der totale Bruch ist die beste Medizin

Es stimmt. Je grösser der Zeitraum wird, je mehr sich die Periode verlängert, desto gravierender wird der Abstand. Der emotionale und der seelische Abstand.

Die Emotionen für diesen Mann erlischen.

Ich kann nur jedem dazu raten. Zum totalen Bruch. Die Entscheidung des Ex-Partners zu akzeptieren und dann gnadenlos mit einem neuen Leben beginnen! Herz und Seele gilt es zu schützen!

Sprich, das Löschen von sämtlichen eMails, sämtlichen SMS-Nachrichten, sämtlichen WhatsApp-Nachrichten, aller Kontaktdaten, aller Fotos, allen Erinnerungen. Das befreit den Geist. Befreit die Seele von dem unnötigen Balast. Aus den Augen, aus dem Sinn!!!

Es verhindert in Erinnerungen zu schwelgen, sich selbst zu bemitleiden, das Leben als ungerecht einzustufen. Es verhindert Kontaktversuche zum EX, die unbeantwortet bleiben würden. Er wollte den emotionalen CUT (warum auch immer) und uns/mir bleibt einzig und allein die Möglichkeit nach vorne zu schauen. Nicht zurück! Nur nach vorne!

Du darfst alle Phasen der Trennungsverarbeitung durchleben! Egal wie lange du brauchst um die einzelnen Abschnitte zu durchlaufen. Es reinigt den Geist. Du darfst Rückschläge haben, du darfst vorwärts und rückwärts laufen. Zwischen den Phasen hin- und her. Du darfst verweilen. Du darfst verzweifeln, du darfst dich selbst bemitleiden. Du darfst die Welt als furchtbar ungerecht empfinden. Du darfst nur eines nie verlieren..., den Glauben daran, dass auch du das schaffst. Der Glaube an dich selbst. An deine Stärken. An deine Kraft. An deine ureigenen inneren Kräfte. Deine Selbstsicherheit. Deine positive Energie. Deine positive Lebenseinstellung. Dein Lachen, deine Ausstrahlung, deinen Kampfgeist. Deine Kriegernatur! Dein Löwenherz!

Es werden sich neue Türen öffnen! Mit Sicherheit! Immer dort wo eine zu geht, geht eine andere Tür auf....

Time to enjoy the SUMMER! JETZT & HIER!

2 Kommentare 21.6.12 09:28, kommentieren

Wie nah bin ich meinem Ziel? Dem Ziel der ENTEMOTIONALISIERUNG?

Ausgangsbasis => Infinitiv Präsens -> SICH ENTEMOTIONALISIEREN

Mit diesem Ziel bin ich in diesen Blog gestartet... Wie nah oder wie weit entfernt bin ich tatsächlich von der Ziellinie?

Indikativ Futur I -> ich werde mich entemotionalisieren

Indikativ Perfekt -> ich habe mich entemotionalisiert

Mir gefällt der Indikativ Perfekt gut um nicht zu sagen, sogar sehr gut! Doch leider bin ich noch nicht so weit. Ich bin auf meinem Weg. Immerhin!

Auf einem guten Weg sogar. Vergleiche ich die Strecke, die ich zu verarbeiten habe mit der Distanz des Marathons, würd ich sagen, dass ich den Halbmarathon definitiv geschafft habe. Die Streckenmarkierung zeigte mir bereits KM 22 an.

Meine Tochter spricht oft von ihm. Nahezu täglich fällt sein Name in unseren vier Wänden. Gottseidank reagiere ich mittlerweile sehr gelassen und es fliessen nicht sofort wieder Tränen. Ich bleibe cool und bin stolz auf diese Coolness.

Tränen gibt es nur noch ab & an, und wenn dann mehr als heimlich. Unter der Dusche vielleicht. Meinen Ratgebern konnte ich entnehmen, dass man sich feste/fixe Zeiten einräumen soll, um diesen Tränen freien Lauf zu gewähren. Daran halte ich mich, bzw. ich benötige diese "Räume" fast gar nicht mehr.

Jetzt dürfen nur meine Beine nicht schwer werden. Die nächsten zehn Kilometer lassen sich mit Sicherheit auch noch leicht absolvieren. Aber dann wirds hakelig... Den kompletten Marathon gewinnt nur der Kopf.

Auch mein Kopf gewinnt. Mein Kopf wird gewinnen. Dieser Mann wird aus meinem Kopf verschwinden! Und aus dem Kopf meiner Tochter! 

Kinder in diesem Alter leben gottseidank im Hier & Jetzt. Jeder Tag ohne seinen Namen wird mit einem Smiley in meinem Kalender bedacht! Wenn unser Jahreskalender voller Smileys ist, haben wir es geschafft!

15.6.12 09:39, kommentieren

Keine Tränen mehr...

NICHT MEHR DARÜBER NACHDENKEN & Selbstdisziplin üben!

Ablenkung ist ALLES! Das hab ich für mich in den letzten drei Wochen festgestellt.

Wenn ich mich nicht in meinen Gedanken verliere, das Gedankenkarussell nicht betrete, es nicht zulasse, nicht aufsteige, ..., ja dann, genau dann geht es mir gut.

Die Tränen haben nachgelassen, bzw. sind nahezu versiegt. Ich mag für diesen Mann auch einfach keine Tränen mehr vergiessen. 

ER IST ES NICHT WERT! Er war es nicht wert.

Er hat bereits ein neues Kapitel angefangen. Lebt nun in einer anderen Stadt mit einer anderen Frau.

Wahrscheinlich bin ich die ganze Zeit belogen & getäuscht worden. Meine Naivität muss ich mir zum Vorwurf machen. Dass ich blind war vor Liebe zu diesem Mann und nicht gesehen habe, was da eigentlich passiert. Bzw. "vertraut" habe. "Geglaubt" habe. An etwas Gutes, an das Gute in ihm! An Ehrlichkeit, an Offenheit, an Aufrichtigkeit. Und an das grosse Ganze. An den Weg, an das Ziel.

Wieso war ich Versuchskaninchen? Wieso war ich Parallel-Frau? Wieso war ich im Wettstreit, bzw. Wettkampf und wußte nicht einmal davon, dass ich mich in einem solchen Wettbewerb befinde?

Scheiss Spielchen, Scheiss Spielregeln. Blöd nur, wenn man mitten drin ist, aber die Regeln nicht kennt, weil es einem keiner gesagt hat!

Die andere Frau hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. Vielleicht kann sie jetzt ja die nächsten 25 Jahre an seiner Seite verbringen?

Vielleicht sind es aber auch nur ein paar Tage, Monate, Jahre und er wird sich genau auf dieselbe Art und Weise ihrer Person entledigen, wie er es bei mir getan hat.

Vielleicht, weil er es immer so tun wird. Weil das seine Methode ist..., seine Art zu töten. Liebe zu töten.

14.6.12 10:26, kommentieren

Mein Unterbewusstsein straft mich Lügen...

Flucht vor den Erinnerungen...

Trotz meiner Flucht, trotz meines Tapetenwechsels erinnert mich einfach alles an diesen Mann. Die Erinnerungen suchen mich überall heim. Gewollt oder nicht, bewußt oder nicht, es passiert einfach, ich kann nichts dagegen machen, ich kann mich nicht wehren.

Es sind diverse Musikstücke, es ist meine Tochter, es sind Ereignisse, die exakt vor einem Jahr stattgefunden haben, es sind Erinnerungen die sich in meinem Kopf eingebrannt haben.

Ich glaube immer noch, dass ich einfach im falschen Film bin. Oder morgen aufwache und alles ist wieder gut. Aufwachen aus einem bösen Traum, aus einem Albtraum.

Ich träume oft von ihm, absurde Dinge teilweise. Unerfüllte Wünsche, Vorstellungen, die in meinen Träumen wahr werden, die in meinen Träumen Leben eingehaucht bekommen. Und sich so realistisch anfühlen. Das ist mein Unterbewußtsein, welches mich Lügen straft. Ich bin nicht fertig mit dem Mann, nicht fertig mit dieser Trennung, nicht fertig mit der Trennungsverarbeitung. Nicht fertig mit dem Herzschmerz, nicht fertig mit dem Liebeskummer, einfach nicht fertig....

Es gibt gute Tage und schlechte Tage. Gute Tage sind die, an denen ich halbwegs gut mit der Gesamtsituation umgehen kann und ausnahmsweise nicht weine. Schlechte Tage sind die, an denen mich einfach alles einholt, ummantelt, einfängt, mich nicht loslässt und ich in diesen Schmerz eintauche, diese Schmerzen erneut empfinde, wieder und wieder...

Wann, ja wann hört das endlich auf?

3 Kommentare 2.6.12 10:23, kommentieren

Musik schafft Emotionen, lebt Emotionen, begleitet Emotionen und verarbeitet Emotionen...

Quelqu'un m'a dit... (Carla Bruni)

Schön, schön zu lesen, dass Frau Sarkozy sich wieder um ihre Karriere kümmern wird, um ihre Karriere als Künstlerin und Musikerin. Das ist jedenfalls sicher mit Abwahl von Herrn Sarkozy. Diese tolle sanfte rauchig warme Stimme und diese tollen Texte... Ich bin gespannt, was "uns" erwartet, bzw. worauf wir warten und uns freuen können. Ich jedenfalls liebe die französische Sprache und noch mehr liebe ich sie mit sanftem Gitarrenspiel unterlegt.

Überhaupt machen Frauen in der Musik die tollsten Lieder, mit vielen Emotionen..., und auch Männer finden diese Emotionen wahnsinnig gut (zumindest in der Musik), ...gerade diese Emotionen werden dann an uns Frauen urplötzlich kritisiert und sind nicht mehr wünschenswert. Dabei wäre die Musik ohne Emotionen gar nichts. Musik würde ohne Emotionen nicht existieren. Musik könnte ohne Emotionen nicht existieren. Musik lebt durch Gefühle. Musik entsteht erst durch Gefühle. Musik inhaliert Gefühle, Musik transportiert Gefühle.

Womöglich sollte ich auch Musik machen und meinen Herzschmerz mit der Musik verarbeiten (siehe Adele). Ich will mich nicht mit dieser herausragenden Künstlerin vergleichen, ich glaube nur, dass Musik ein wirklich hervorragendes Medium ist.

Jedenfalls ist mir noch Falco's "EGOIST" untergekommen, und da konnte ich ebenfalls schöne Parallelen zu meinem EX feststellen. Am Besten gefällt mir "Wer isser denn, was hat er denn,... wer glaubt er, dass er is?"

Musik begleitet mich durch den gesamtenTag. "Stay" (Hurts), Juli "Geile Zeit" und die Toten Hosen "An Tagen wie diesen".

Die dunkle Seite der Musik ist jedoch auch, dass sie die Erinnerungen an diesen Mann hervorruft. Ich kann meinen Tränen freien Lauf lassen..., denn ich habe das Gefühl, dass ich leider noch nicht alle Tränen vergossen habe, die es dazu braucht...

3 Kommentare 30.5.12 16:23, kommentieren