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Trennungsschmerz, Partnerverlust... vergleichbar mit Tod eines wichtigen Menschen

... er ist für mich gestorben..., wie ausgelöscht...

Die gleichen, bzw. identischen Phasen durchlebt man beim Verlust eines Menschen durch Tod, durch Ausscheiden Desselbigen aus dem Leben, von dieser Welt, von dieser Erde.

ER ist nicht mehr da, nicht mehr greifbar für mich, nicht mehr als Ressource verfügbar für mich, ich kann nicht mehr auf ihn bauen oder zählen. Ich kann nicht mehr mit ihm rechnen. ER ist weg. Verschwunden. Komplett eliminiert. ER ist kein Rückhalt mehr für mich, ich kann keine Sorgen mehr mit ihm teilen, kein gemeinsames Lachen mehr, keine gemeinsamen Aktivitäten mehr, keine gemeinsamen Erlebnisse mehr, keine gemeinsame Zukunft mehr.

Es ist so schizophren und doch so realistisch zugleich. Es fühlt sich an, als ob er gestorben wäre. Für mich gestorben, für uns gestorben. Bald schwindet auch der Hauch von einem evtl. Erbe, das er hinterlassen haben könnte, bald verblassen sämtliche Erinnerungen an ihn,... bis ins Nebulöse.

Was wahnsinnig hilft, und wirklich geholfen hat, ...alle Photos sind gelöscht, alle Nachrichten, jeglicher Schriftverkehr. Keine Konfrontation mehr, kein Schwelgen in der Erinnerung, kein Leben in der Vergangenheit. Nur noch die Zukunft vor Augen die zählt! Keine Seele, die er in meinen Räumlichkeiten hinterlassen haben könnte, kein Duft, kein Geruch.

Der Abschied für immer. Das Auslöschen/Vernichten eines gemeinsamen Jahres.

Ist das Weglaufen? Weglaufen vor den Schmerzen? Vielleicht ist es das, aber besser für mich, besser für alle Beteiligten. Vorallem besser für meine Tochter, die eine starke, glückliche und entspannte Mutter braucht...

Die innere und äussere Balance wiederfindend, freue ich mich auf mein verborgenes Glück und auf ein tolles, spannendes, abenteuerreiches, glückliches und erfülltes Leben!

1 Kommentar 27.5.12 13:33, kommentieren

Tapetenwechsel - willkommene Abwechslung

ICH WILL RAAAAAAAAAAAAAUUUUUUUUUUUUS...

Ich bin raus, einfach raus, um's mit Purple Schulz zu sagen!

Tapetenwechsel ist eine wirklich willkommene Abwechslung. Während so einer sche... Trennungsphase, fällt einem ja bekanntermaßen die Decke auf den Kopf. Und alles, aber auch wirklich ALLES erinnert dich einfach an den EX, bzw. diesen Typen.

Angefangen beim allmorgentlichen ACTIMEL über den plötzlichen leeren Stuhl am Tisch, die leere Betthälfte, ein Trampolin im Garten (durch ihn aufgebaut), ein Bollerwagen für meine kleine Tochter (durch ihn online bestellt), und Musik die auf 1Live läuft (und es wäre sehr nett, wenn dem Sender mal jemand Bescheid geben könnte, weniger Kraftclub zu spielen, zumindest den "Song für Liam".

Jetzt bin ich raus, somit weg von all den Erinnerungen, den so schmerzhaften Erinnerungen, und kann endlich durchatmen. Durchatmen in diesem wunderbaren Reizklima. Den Kopf frei kriegen. Frei von diesen trüben Gedanken. Das Gedankenkarussell endlich anhalten. Aussteigen. Entschleunigung pur. Nie wieder aufsteigen.

Und endlich die Seele ins Gleichgewicht bringen. Denn dass sie aus dem Gleichgewicht ist, sieht man an meinem körperlichen Zustand. Ich bin viel zu dürr! Dem werden wir ganz gezielt Abhilfe schaffen. Mit leckeren Mehlspeisen.

Kaiserschmarrn, Topfenknödel, Palatschinken, Topfennockerln, Topfenstrudel, Mohnknödel, Kipferl, Apfelstrudel und Guglhupf.

Gehn ma's an! Die 52 müssen wieder rauf auf 56!

2 Kommentare 25.5.12 13:13, kommentieren

Zwei die nicht parallel existieren können...

sind Hass & Liebe...

Immer noch stecke ich in Phase II fest, mit einer ungeheuer grossen Wut und einem extremen Hass. Das Gute daran ist, ich weiss, dass Hass und Liebe nicht parallel existieren können, also ist momentan die Liebe für diesen Mann ganz weit weg. Nur beweg ich mich leider den Berg nicht weiter rauf. Ich will und muss unbedingt in diese Phase III der Trennungsverarbeitung. Mein Fokus liegt in der Zukunft. Der Blick starr geradeaus gerichtet, bloss nicht zurückschauen. Auf keinen Fall zurückblicken. Sich zwingen geradeaus zu gucken. Nicht in der Vergangenheit leben. Neue Lebensperspektive muss her.

Für uns Löwen existieren nur schwarz und weiss, wir glauben noch an Märchen, Mythen und Sagen. An Könige, Prinzen, Helden und Schurken. Leider hat sich dieser Mann als Schurke entpuppt. Obwohl er mein Held hätte sein sollen.

Noch im Februar hat er eine Heldentat vollbracht, als ich im Krankenhaus war. Und ich war so begeistert von dieser Heldentat, dass ich ihm das sogar als "Mein Held des Alltags" attestiert habe.

Nur, was ist dann passiert? Seither wandelte er sich zum Schurken und hat uns den Dolchstoss verpasst.

Mein Löwe-Romantiker-Herz ist stark verwundet. Mein Herz ist meine Achillesferse.

Nichtsdestotrotz werde ich meine Seele empfindsam halten (Schumann).

Und wahrscheinlich passiert es mir ganz genau so wieder..., nur dann bin ich stark genug um das auszuhalten.

Jetzt muss meine Seele erst lernen, wie man mit Schurken solcher Art umgeht, und mit den Wunden, die man durch sie zugefügt bekommen hat.

2 Kommentare 23.5.12 09:59, kommentieren

Tierkreiszeichen Löwe... er ist/war Wassermann

In der Fachliteratur liest man, dass diese beiden Verbindungen entweder "Freund" oder "Feind" sind.

Ich denke, wir sind jetzt Feinde.

Drama wird dem Löwen in die Wiege gelegt, genauso wie der Auftritt auf der grossen Bühne. Das diese Charaktereigenschaften unweigerlich mit meinem Tierkreiszeichen zusammenhängen hat der Herr Wassermann trotz seines hohen Intellekts nicht verstanden.

Ich habe mich natürlich auch gefragt, warum ich diesen Blog schreibe. Ist das Teil meines Dramas? Meines persönlichen Dramas? Oder der Auftritt auf der grossen Online-Bühne?

Eher nicht, denn ich will/muss hier einfach verarbeiten. Das Schreiben soll meine Seele reinigen, ich möchte alle Last von meiner Seele nehmen. All die Gedanken sortieren, einordnen, einfach runterschreiben. Punkt für Punkt. Meine/diese Lebenskrise meistern, in die ich einfach hineingeschubst worden bin.

Was hab ich falsch gemacht in der Partnerschaft? Und was möchte ich für zukünftige Partnerschaften unbedingt vermeiden? Bloß die gleichen Fehler nicht noch einmal machen.

Mein Programm verändern. Menschen verändern sich. Definitiv. Das bestätigt einem jeder Psychologe.

Zitat: What brought you here, won't bring you there. Er nannte es System. Ich spreche eher vom ureigenen Programm.

Die vorangegange Partnerschaft möchte ich auf keinen Fall mehr verherrlichen, nicht als Paradies auf Erden darstellen.

Ich will mir hier Punkt für Punkt vor Augen führen, was er während der Partnerschaft schon an "Negativem" mit hineingebracht hat.

Irgendwann will ich danke sagen können..., danke für die guten und für die schlechten Zeiten, ohne Hass ohne Groll an den Partner zurückdenken können und diese Tür definitiv schliessen.

Glücklich sein, alleine zu leben!

Frei sein für eine neue Partnerschaft.

1 Kommentar 22.5.12 09:46, kommentieren

Art und Anwendung => 300 x tägl. vor dem Spiegel üben

"Ich bin bereit zu akzeptieren, dass die Partnerschaft beendet ist..."

Einer der "wertvollen" Tips aus einem meiner bei Amazon zugelegten Ratgeber.

Ja, ich kann den Satz aussprechen, ohne dabei zu heulen.

Ja, ich kann den Satz aussprechen, ohne zu empfinden, dass ich mich selbst belüge.

Ja, ich kann den Satz aussprechen, ohne inneren Widerspruch oder ohne irgendeinen inneren Widerwillen.

Ich stecke in Phase II der Trennungsverarbeitung aber trotzdem irgendwie fest. Der Hass auf diesen Mann ist riesig gross. Hass, Wut, Schmerz beherrschen abwechselnd meine Gedanken. Es war eine SMS (von ihm) die mich in Phase II hineinkatapultiert hat.

Eine SMS von ihm, die da lautete:

Es geht nicht darum, was ihr für mich seid oder was ihr für mich sein könnt, es geht darum was du nicht sein kannst und die Gewissheit, dass du es nicht sein kannst.

Solche Sätze braucht die Menschheit genauso wenig wie:

"Wenn du über die Strasse gehst, dann kannst du zehn andere Kerle haben (kotz)".

"Du brauchst einen anderen Typus Mann (Punkt)".

 "Manchmal haut die Realität der Hoffnung eins in die Fresse". (Das ist allerdings nicht sein Satz, sondern nur von ihm zitiert).

Immerhin bin ich aus Phase I raus, ...habe das Tal der tiefen Verzweiflung bereits durchschritten, das "Nicht-wahr-haben-wollen" hinter mich gebracht. Wie viele unzählige Briefe habe ich an ihn geschrieben? SMS-Nachrichten, WhatsApp-Nachrichten, Emails. Allesamt unbeantwortet seinerseits. Keine Reaktion. Nicht eine Reaktion. Nur totale Ignoranz, Gleichgültigkeit, Arroganz. Ich bin nicht masochistisch veranlagt, und hab irgendwann beschlossen, mir nicht mehr selbst diese Schmerzen zuzufügen.

Die Gewissheit hab ICH nämlich, dass er nicht antwortet. Also, stop it please, keine weiteren selbst zugefügten Schmerzen mehr!

Wie komme ich nun schnellstmöglich in Phase III? Ich muss den Berg weiter rauf. Aus eigener Kraft, aus eigenem Antrieb.

Ich brauche die NEUORIENTIERUNG. ICH WILL MEIN GLÜCK! WAS SICH WAHRSCHEINLICH EINFACH GERADE IM VERBORGENEN HÄLT!

1 Kommentar 21.5.12 09:06, kommentieren

Erkenntnis des Tages -> Boden unter den Füssen... noch nicht vollständig wieder da

Tatsache, ich dachte der Boden unter den Füssen wäre wieder da, der mir so brutal und heimtückisch fortgerissen wurde, aber Irrtum.

Die unbeantwortete Frage die bleibt, ist die, wie man fast ein Jahr lang so intensiv miteinander verbringen konnte (als gäb es kein Morgen) und jetzt nichts mehr übrig ist? Nichts mehr übrig bleibt und nichts mehr übrig sein soll?

Gibt es das? Soll das so sein? Gibt es Menschen, die weder nach links, nach rechts noch zurück blicken? Ich habe eine 3,5jährige Tochter, die ihren Freund, Spielkameraden und sogar ihren "Ersatzpapi" verloren hat. All das interessiert nun nicht mehr, zählt nicht mehr. Wir sind wie ausgelöscht, als ob wir nie existiert hätten, weder physisch noch seelisch. Vielleicht bleibt ja ein Gefühl bei diesem Mann. Ein Gefühl von unendlicher Leere. Sind es nicht erst Kinder, die dem Leben einen wahren Inhalt, einen echten Tiefgang und ein intensives Gefühl für sich selbst und für das Dasein auf dieser Erde verschaffen, bzw. zu diesem verhelfen.

Haben wir keine Spuren hinterlassen in seinem Leben, keine Fußabdrücke?

Das sind Fragen, die mir auch kein Ratgeber beantworten kann. Dort finde ich nur die jeweiligen Trennungsphasen, die ich durchleben muss, die jeder von uns durchlebt.

Einkategorisieren könnte ich all diese Fragen natürlich unter Phase II (Wut, Hass, Schmerz, Selbstzweifel) und jeder Psychologe würde dies ebenfalls tun.

Die Hauptsache ist doch, dass ich definitiv Phase V erreichen will (die letzte Phase zur Trennungsverarbeitung), um mich irgendwann wieder neu verlieben zu können!

Aber jetzt heisst es erst einmal, her mit dem Boden unter den Füssen und alle Kraft voraus zwecks ENTLIEBEN.

Auf zur ENTEMOTIONALISIERUNG!

 

 

2 Kommentare 20.5.12 10:53, kommentieren

Erkenntnis des Tages - Das Ende einer Beziehung ist wie kalter Entzug

Ich war ein JUNKIE, ein JUNKIE der LIEBE...

Ich bin clean..., exakt..., ich war drauf, abhängig, süchtig und jetzt bin ich clean seit dem 02.05.2012.

Heute ist der 19.05.2012. Es sind somit fast drei Wochen vergangen. Drei Wochen kalter Entzug. Ich hatte bislang keine Ahnung, dass man süchtig, abhängig sein kann von seinem Partner, bzw. dem Mann der das letzte Jahr mit einem verbracht hat. => Man kann! Er war meine Droge.

ER hat mich in den kalten Entzug geschickt, unfreiwilligerweise. ICH wollte das Ende der Beziehung nicht. Das war nicht meine mitgetragene Entscheidung.

Ich hatte in den letzten vierzehn Tagen alle nur denkbaren Entzugserscheinungen. Körperlicher & seelischer Natur. Heul-, Schrei-, Weinkrämpfe, Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen), innere Unruhe, Angespanntheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Ess-Störungen (Appetitlosigkeit), Merkschwierigkeiten, inneres Leeregefühl.

Was tun, wenn die eigene Seele nicht in der Lage ist, stark zu sein, alle Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, auf eigene Ressourcen zurückzugreifen, die entstandene Lebenskrise zu meistern?

Fachliteratur musste her! Und AMAZON liefert binnen 24h, Wahnsinn. Und schon lag die dreifach geballte Ratgeber-Kompetenz vor mir!


2 Kommentare 19.5.12 09:45, kommentieren